Austerlitz – Die Dreikaiserschlacht

Jedes Jahr Anfang Dezember kommen nach Austerlitz und seine Umgebung Tausende von Touristen, um der ruhmreichen Schlacht zu gedenken. Am 2. Dezember 1805 trafen hier die Verbündetentruppen Russlands und Österreichs auf die französischen Truppen Napóleons aufeinander. Der berühmte Feldherr besiegte die Truppen dank seiner klugen Entscheidungen und dieser Sieg wird für seinen meist umjubelten gehalten.Boskovice (Boskowitz)

Boskowitz wurde in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts zur Stadt erhoben.

Nach dem Erbauen der gotischen Burg im 13. Jh., die als Familiensitz des Geschlechts von Boskowitz diente, breitete sich Boskowitz als Marktsiedlung unterhalb der Burg aus. Heutzutage ragt die Burg als eine der meist romantischen Ruinen Mährens über der Stadt empor. Denn für die Dietrichsteiner, die Nachfolger der Adelsfamilie von Boskowitz, war die Burg schlecht zugänglich. Sie lieβen in der 1. Hälfte des 18. Jh. ein neues Gebäude erbauen, die so genannte Residenz, heute das Städtische Museum. Ein weiterer Sitz folgte – das ellegante Empire-Schloss.

Botanischer Garten

Der Botanische Garten befindet sich im Gelände der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Masaryk-Universität. Zu Bewundern sind Gewächshäuser mit tropischen und subtropischen Pflanzen, Plätze zum Ausruhen und Meditieren mit Springbrunnen und Steinkompositionen des Bildhauers Jan Šimek.

Adresse:
Kotlářská 2, 602 00 Brno Auskunft:

Brünner Stausee

Der Stausee wurde 1936 – 40 durch überfluten der Gemeinde Kníničky erbaut. Der See hat die Fläche von 252 ha und ist 10 km lang. Der Damm hat eine beträchtliche Länge von 120 Metern. Der Brünner Stausee ist ein viel besuchtes Naherholungsgebiet. Im Sommer kan man hier baden und angeln, im Winter lang laufen und Schlittschuh laufen. Die umliegenden Wälder bieten viele Möglichkeiten für Wandern oder Radfahren. Oberhalb der Talsperre befindet sie die Burg Veveří, von Mai bis September verkehren auf dem See fahrplanmäβig Schiffe.

Die Burg Pernstein

Die Perle unter den gotischen Burgen befindet sich im Bezirk Ždár nad Sázavou in der Nähe der Gemeinde Nedvědice. Auf einem hohen Felsen emporragend gehört die Burg zu den meist erhaltenen gotischen Burgen in Tschechien, weil sie nie erobert und durch Kriegshandlungen beschädigt wurde.Die Burg Veveří

Am Ufer der Brünner Talsperre erhebt sich von Wäldern umgeben die Burg Veveří. Die ersten Erwähnungen gehen in das 11. Jh. zurück, wo die Burg als Jagdburg von Fürsten Kunrad genutzt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burg mehrmals ihre Besitzer und durchlief eine komplizierte bauliche Entwicklung.

Zur Zeit bemühen sich die Mitarbeiter des Staatlichen Denkmalschutzamtes, die Burg in ihre ursprüngliche Gestalt zu bringen. Die Besucher bekommen somit Einblick in die Rekonstruktionsarbeiten des Burggeländes.

Jaroš-Mühle – Museum des Müllergewerbes

In der Mühle ist einmalige ursprüngliche Einrichtung erhalten geblieben, die als Musterauftrag geliefert, instaliert und in Betrieb genommen hatte die weltberühmte Firma Jos. Prokop und Söhne Pardubice. Jaroš-Mühle, derren Ausstattung gänzlich aus Holz besteht, wurde von dem Kultusministerium der TschR als Kulturdenkmal erklärt. Zur Zeit ist sie als Musem des Müllergewerbes der Öffentlichkeit zugänglich. Der Rundgang mit der fachlichen Führung des Müllers umfasst Begrüβung, Besichtigung der Einrichtung, des Mühlgrabens mit Schleusen, 2 Francis-Turbinen sowie Figuren des Wassermanns und Teufels.

Öffnungszeiten:
März bis Mai, September bis November freitags,samstags, sonntags und an Feiertagen 9.00-19.00Uhr
Juni bis August täglich auβer Montag 9.00 - 19.00 Uhr
Nach Absprache das ganze Jahr über

Kloster Rosa Coeli in Dolní Kounice

25km südwestlich von Brno liegt die Stadt Dolní Kounice. 1181 wurde hier von Vilém von Pulín das Frauen-Prämostratenserkloster gegründet. Zwischen 1330-1390 nahm es die jetzige gotische Gestalt an. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Bau mehrmals niedergebrannt und verwüstet. Die Versuche, den Bau zu erneuern, sind durch den Brand im Jahr 1703 eingestellt worden. Von dem Kloster Rosa coeli ( Himmelsrose) sind in die heutigen Tage nur romantische Fragmente geblieben, die jedoch zu unterschiedlichen kulturellen Zwecken genutzt werden.

Kloster Porta Coeli in Předklášteří( Vorkloster) bei Tišnov (Tischnowitz)

Unweit der Stadt Tišnov befindet sich das Zisterzienserinnenkloster Porta coeli (Himmelspforte). Im Jahre 1233 wurde es von Konstanze, der Wittwe nach dem böhmischen König Ottokar I.gegründet. Es war ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum in der Region. Mehrmals wurde es verwüstet, aber immer wieder erneuert. Die heutige Gestalt des Klosters prägen in ein Viereck geordnete Gebäude, dessen Dominante die gotisch-romanisch Kirche der Mariä-Himmelfart ist. Der eigentliche Blickfang ist das berühmte gotische Portal.

Zur Zeit leben im Kloster einige Klosterschwestern und im Gebäude der Propstei hat seinen Sitz das Musem mit einer umfangreichen Mineraliensammlung.

Kroměříž ( Kremsier)

Kroměříž ist eine der schönsten Städte Mährens. Wer als Ausflugsziel diese Stadt wählt, kann das Erzbischöfliche Schloss mit beiden es umgebenden Gärten, die Erzbischöfliche Münze oder das Stadmusem besuchen., wo sich zur Zeit die ständige Ausstellung des Malers Max Švabinsky befindet. Das Schloss und die Gärten zählen seit 1995 mit Recht zu dem Kulturerbe der Tschechischen Republik, und 1998 wurden sie in die UNESCO-Liste des europäischen Kulturerbes aufgenommen.

Kulturlandschaft von Lednice (Eisgrub) und Valtice ( Feldsberg)

Die malerische Gegend zwischen den Gemeinden Lednice und Valtice stellt eine einmalige Kulturlandschaft dar. Das Schloss Lednice wurde mehrmals umgebaut, den letzten Umbau aus den Jahren 1846 - 1858 im Geiste der englischen Neugotik schuf der Wiener Architekt Georg Wingelmüller. Der Schlossgebäudekomplex mit acht Flügeln und vier Höfen, zwei Türmen, der Reithalle, der Schlosskapelle und dem 92 Meter langen Gewächshaus ist von dem weitläufigen französischen und englischen Park mit zwei Teichen und einem 60m hohen Minarett umgeben.

Nach einem Entwurf des Architekten Josef Hardmuth entstand 1805-1811 unweit des Schlosses eine romantische Nachahmung einer mittelalterlichen Burg, genannt Hansenburg.

Das Schloss von Valtice stellt den südlichen Pol des Gebiets von Lednice und Valtice dar. Es wurde in der Nähe der ehemaligen mitteralterliche Burg erbaut, die unter den Liechtensteinern in ein Renaissance-Schloss umgebaut wurde. Valtice wurde zum Hauptsitz der Liechtensteiner, wobei führende Architekten an dessen Wiege standen. Die heute Gestalt prägte jedoch der österreiche Architekt J.B. Fischer von Erlach.

1992 wurde das Ganze zum Naturschutzgebiet erklärt und im Dezember 1996 in die UNESCO-Liste des europäischen Kulturerbes aufgenommen.

Friedensmahnmal

Auf dem Hügel von Práce, dort, wo der Sieg Napolens in der Dreikaiserschlacht entschieden wurde, wurde als Erinnering an die gefallenen Soldaten das Friedensmahnmal erbaut. Der Bau wurde 1910-1912 auf Initiative des Brünner Priesters Prof. Alois Slovak errichtet. Am Entwurf des im Jugendstil erbauten Denkmals beteiligten sich die Architekten J. Fanta, F.Anýž und Č. Vosmík. 1925 wurde an das Friedensmahnmal ein Museum zugebaut, in dem Ausstellungen mit dem Thema der Napoleonischen Kriege zu sehen sind.

Mährischer Karst

Der Mährische Karst befindet sich etwa 30km von Brno entfernt in der Region Blansko. Es ist eines der schönsten Karstgebiete in der Tschechischen Republik. Für die Besucher zugänglich sind vier Höhlen. Darüber hinaus kann man den Aussichtsturm auf dem Hügel Podvrší besuchen. Von hier aus kann man den wesentlichen Teil des Mährischen Karstes sowie die umliegenden Hügel sehen.

Die Punkva - Höhle

ist Bestandteil des längsten Höhlensystems in der Tschechischen Republik.Auf dem unterirdischen Fluss Punkva kann man mit dem Boot fahren und die Höhle unter fachmännischer Begleitung besichtigen. Hier befindet sich auch der 138,5 tiefe Abgrund Macocha.

Die Katharinenhöhle

ist durch ihre einmaligen Tropsteinformationen und hervorragende Akustik bekannt. Mehrmals im Jahr werden hier Konzerte veranstaltet. Bedeutend ist auch der Fund von Bärenskelleten.

Die Balcarka-Höhle

besteht aus zwei Etagen, charakteristisch sind reich gegliederte Gänge, die untereinander mit tiefen Einschnitten verbunden sind. Die Dome weisen eine farbschöne Tropfsteinausschmückung auf.

Die Sloup-Šošůvka-Höhlen

sind vor allem dadurch bekannt, dass hier zahlreiche Skelette der Höhlenfauna sowie etwa 60 000 Jahre alter Schädel eines Neandertalers gefunden wurden.Moravský Krumlov (Mährisch Kromau)

Die Stadt greift auf eine reiche Geschichte zurück– im 13. Jh. war sie ein bedeutender Marktplatz, während der Hussitenkriege wirkten hier Utraquisten, im 16. Jh war hier Brudergemeinde tätig. Im Zentrum des Geschehens stand immer das Kromauer Schloss. Die ursprüngliche Burg wurde 1557-1562 nach dem Entwurf von Leonard G. de Bison in ein Renaissance-Schloss umgebaut, später beteiligte sich am Entwurf der Barock-Umbauten G. G. Tencalla.

Zur Zeit ist das Schloss in Moravský Krumlov nur dort zugänglich, wo sich die weltbekannte Ausstellung „Das Slawische Epos“ von Alfons Mucha befindet. Zwanzig monumentale Bilder finden im ehemaligen Rittersaal Platz. Besucher aus aller Welt kommen sie besichtigen.

Telč (Telc)

Im westlichen Zipfel Südmährens liegt diese anmutige Stadt, die wohl zu den schönsten Kleinstädten Tschehiens zählt. Der Platz mit Giebelhäusern und Laubengängen ist durch ein weitläufiges Schloss mit einem Garten und englischem Park abgeschlossen. Mit Recht wurde 1992 Telc wegen seiner Schönheit in die UNESCO –Liste des Kulturerbes aufgenommen.

Villa Tugendhat

Der schönste Ausblick über das Panorama von Brno bietet sich von der Černopolní-Straβe aus.Hier befindet sich einer der bedeutendsten Bauten des Funktionalismus, die Villa Tugendhat. Im Auftrag des Ehepaars Tugendhat hat im Juni 1929 einer der bedeutendsten Architekten Ludwig Mies van der Rohe mit dem Bau begonnen. Der Bauherr war finanziell keinesfalls limitiert, sodass die Baumaterialien sowie die Innenausstattung von hoher Qualität waren und einige sogar aus Übersse importiert waren. Die Tugendhats bezogen die Villa im Dezember 1930, bewohnt haben sie sie nur bis 1938, als sie vor den Nazionalsozialisten flüchten mussten.

Die Villa ist in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten geblieben und wegen ihrer Originalität wurde sie in die Liste des UNESCO- Weltkulturerbes aufgenommen.

Adresse:
Černopolní 45, 613 00 Brno
http://www.tugendhat-villa.cz

Schloss Žďár nad Sázavou

Das eigentliche historische Zentrum von Žďár nad Sázavou befindet sich im ehemaligen Zisterzienserkloster, das nach dessen Auflösung 1784 in ein Schloss und Wirtschaftbauten umgewandelt wurde. Heute ist das Schloss im Besitz von Dr. Radoslav Kinsky. Die Gründer des Klosters, die Herren Boček von Obřany und Smil von Lichtenburg, luden eine Gruppe von Mönchen aus Nepomuk ein, die sie für den Ausbau des Klosters mit Grundstück beschenkten. Die höchste Blütezeit erlebte das Kloster in der ersten Hälfte des 18.Jh. unter dem Abt Vaclav Vejmluva. In dieser Zeit wurde das Kloster im Barockstil umgebaut, die Bauarbeiten leitete G. Santini Aichel.

ZOO

wurde 1953 auf dem Mönchberg im Stadtviertel Bystrc eröffnet. Der Start war keinesfalls einfach, trotzdem ist der ZOO nicht eingegangen sondern hat sich weiter entwickelt. Die Fläche umfasst 65 ha und die Besichtigunsgrouten haben eine Länge von 7 km. Im ZOO finden das ganze Jahr Veranstaltungen für Kinder statt, hier kann man nicht nur Tiere kennen lernen sondern sich auch ausruhen und entspannen.

Aquarium: Ständige Ausstellung – geheimnisvolle Welt der Fische und Meerestiere im Zentrum von Brno - Radnická 6


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